
Sicher durch den Winterurlaub
In den bevorstehenden Semesterferien zieht es tausende Wintersportbegeisterte auf die Pisten. Doch das Vergnügen im Schnee birgt auch Risiken.
Rund ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung ist im Winter sportlich aktiv. Die Hitliste beim Wintersport wird traditionellerweise vom Alpinskifahren angeführt, doch auch Snowboarden und Rodeln sind sehr beliebt. Immer mehr Menschen sind zudem abseits des überwachten Skiraums unterwegs.
Gut vorbereiten
Damit die Tage im Schnee zum perfekten Pistenvergnügen werden, sollte man einige Vorkehrungen treffen. Und die richtige Versicherung mit im Gepäck haben.
Die Vorbereitung beginnt bei der Ausrüstung. Passt sie für die Pisten- und Wetterverhältnisse? Entspricht sie dem eigenen Können? Ist sie gut gewartet? Mit diesen Grundfragen sollte man sich vor dem Urlaubsantritt eingehend auseinandersetzen. Natürlich darf bei einer guten Reiseplanung auch ein Check der Verkehrssituation nicht fehlen. Wenn man Touren im freien Gelände vorhat, sollte auch die Wettervorhersage immer im Blick sein.
Umsichtig handeln
Piste, Loipe oder Rodelbahn: Man ist selten alleine unterwegs. Und je mehr Menschen, desto höher das Risiko für Unfälle. Daher: Rücksichtsvoll fahren, Tempo anpassen und Pistenregeln einhalten. Wenn es doch zu einem Unfall kommt, heißt es: Unfallstelle absichern und Pistenrettung alarmieren. Wer abseits der Piste unterwegs ist, sollte stets auf die aktuelle Lawinensituation achten.
Richtig versichern
Unfälle ziehen oft finanzielle Belastungen mit sich. Achtung: Bei Freizeitverletzungen übernimmt die gesetzliche Sozialversicherung lediglich die Erst- und Akutversorgung. Kosten für Folgebehandlungen, notwendige Umbauarbeiten oder finanzielle Einbußen aufgrund von Invalidität sind nicht gedeckt! Bergekosten können rasch mehrere tausend Euro betragen und werden nicht von der Krankenkasse bezahlt. Private Unfallversicherungen bieten den richtigen Schutz.
Alpinunfälle – das sollte man beachten
- Unfallstelle sichern
- Rettungskette in Gang setzen: Notruf 112 (Polizei) oder 140 (Leitstelle Bergrettung) – Wo ist der Unfallort? Was ist passiert? Wie viele Beteiligte? Wer ist der Anrufer?
- Erste Hilfe leisten, vor Auskühlung schützen
Weiterführende Informationen:
FIS Regeln: 10 FIS-Regeln | Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit


